MAERZ 2006

 

 

MAERZ  2006     

1
  Fischzug in Schmidmühlen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-01
Schlag eins ruft der Kirchturm mit lautem Klang.
Beim Ochsenwirt wird der Obolus entrichtet.
Der Fischzug zeigt uns den regen Drang.
Wie man das restliche  Bier vernichtet.
Der Zeremonienmeister mit seinem Gefolge
Besucht Gasstätten derer zehn.
Mitgehen darf in schwarz die weibliche Holde
Jedoch alles ohne zu red`n
Ohne Rauch, keine Gaudi und ja keine Lacher.
Schnäpse, Pfeifen, fröhliche Lieder sind verboten
So ziehen die Laternenträger und Brotmacher
Dahin, weit über fünfzig Mann ohne musikalische Noten.
In elegante Kurven auf der linken Straßenseite.
Dazu braucht man kiloweise Heringe und für die Mass
Saugfähige Unterlagen und die ganze Brotbreite.
Allen Ernstes, haben alle einen fröhlichen Spass.
In vielen Wirtschaften trinkt man das Freibier mit anfeuern.
Mit Schneiztüchl wird die Geldbeutel-Litanei vorgetragen
Lautes Wehklagen wegen Befreiung sämtlicher Steuern.
Übrig bleiben die härtesten zum Geldbeutel eingraben.
 
Der Leberkäs’ für alle Zugteilnehmer erfreut sich des Magen fein.
Nach Mitternacht pünktlich  kommt der Geldbeutelschmaus.
Anschließend gemütliches Beisammensein.
Und nächstes Jahr ziehen sie wieder, von Gasthaus zu Gasthaus.
   
2  
  Liebeszeilen holde Maid
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-02
Trägst du noch dein weißes Kleid
mit den glitzernden Schuhen
Darüber die blaue Jacke mit Ärmel so weit.
Es lässt mich nicht mehr ruhen.
Von Frauen verstehe ich herzlich wenig.
Darum will ich dich Fragen, wie es dir geht.
Hab keine Manieren von einem König.
Um den sich das ganze Volk nur dreht.
Habe ich ein Recht dich das zu fragen?
Ja ich weiss, es klingt ziemlich und neugierig.
Bin einfach interessiert und will nicht klagen.
War schon immer einfach wissbegierig.
 
Hast du Reisepläne für dich allein?
Oder fährst du mit ihr, die dir Vertraut.
All die Fragen nehme ich in Augenschein.
Die haben sich in mir aufgestaut.
Meine Geduld wird will ich bezwingen.
Mein Herz lass ich für dich offen.
Ich lass die Herzens-Melodie schwingen.
Oh holde Maid, darf ich hoffen?
3  
  Fleischeslast und Fleischeslust
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-03
Die holde Maid hatte Probleme.
Sie sprach darüber mit einem Mann.
Wenn sie ihren Kopf bequeme.
Zeigt sie ihm ihre Bereitschaft an.
Zeichne ich rechts meinen Scheitel auf dem Kopf.
Hab ich Migräne und mein Hirn glüht heiß
Ist der Scheitel links auf meinen Schopf.
Bin ich unpässlich, dass du es weißt.
Da sprach der Mann, mit behäbiger Ruh.
Morgens trink ich eine halbe Flasche Schnaps.
Mittags kommen sechs Weissbier dazu.
Aus besten Körner gebrannt und net aus Raps.
 
Abends mach ich die Flaschen alle leer.
Geh ich ins Bett mit meiner Fleischeslast.
Fühl ich mich wie ein starker Bär.
Und Scheissegal ist es, wo du deinen Scheitel hast.
4 Samstag
  Loipenspaziergang
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-04
Die Sonne scheint heute wirklich schön.
Nutze sie aus und halte sie fest.
Da kannst du auf die Loipe gehen.
Und machst daraus ein Winter-Fest.
Langlaufen in belebter Spur.
Abwechslungsreiche sportliche Welt.
Erlebniswelt bleibt unsere Natur.
Unter dem blauen Himmels-Zelt.
 
5 Sonntag
  Liebe ist uns
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-05
Liebe macht taub
Liebe ist wie Goldstaub
Liebe macht kindisch
Wirkt dem Kinde identisch.
Liebe macht kindisch und taub
Liebe ist uns gerne vertraut.
6 Erwarten und Hoffen
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-06
Erwarten heisst hoffen
Hoffen heisst, es ist mein Denken
Für die Zukunft bin ich offen.
Wünsche kann ich noch lenken.
Wir erwarten viel vom Leben
Jeder hat ein anderes Ziel
Es sind uns Grenzen gegeben.
Verlange von Dir niemals zuviel.
Hoffen und Bangen
Erwartungsvolle Zeit.
Das ICH hält uns gefangen.
Sei für die Zukunft bereit.
   
7 Dicke oder dünne Maid
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-07
Er suchte eine schlanke Maid.
Im Lande er umherspät.
Schatten brachte sie nicht zur Sommerzeit.
Sie war zu dünn, als sie sich dreht.
Oh holde Maid, du bist wirklich nett.
Als Vollschlanke bist du wirklich rund.
Im Winter bringst du Wärme ins Bett.
Spendest breiten Schatten und ist gesund.
So sprach er, ich nehme die Dicke.
Denn wenn die abmagert so mit der Zeit.
Zeigt es sich in der Lebensmitte.
Glänzt die Dünne schon mit Abwesenheit.
 
8  
  Weißt du wirklich
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-08
Weißt du was ich sage?
Weißt du was ich denke?
Weißt du was ich wage?
Weißt du wie ich kämpfe?
Weißt du wie ich mich fühle?
Weißt was ich erleide?
Weißt du wie ich mich fühle?
Kennst du meine Gefühle?
Nur wenig weiss man über mich.
Nur wenige sehen wie  ich bin.
Ganz, kennt mich keiner wirklich
Denn ich bin ich, mit eigenem Sinn.
 
9  
  Start und Ziel
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-09
Fällt dir der Start noch leicht.
Hast du dein Ziel noch nicht erreicht.
Denn nach dem Start erfolgt das Ziel.
Beachte den Weg und gib daruaf viel.
Die schwierigste Aufgabe die wir haben.
Ist nicht Aufgeben sondern weiter graben.
Graben nach dem Glück und es Befreit
Fürchte das Versäumen unserer Zeit.
Die Angst vor dem Neuen und dem Lallen.
Lässt uns in alte Fehler zurückfallen.
Beginne mit dem Start und Ende mit dem  Ziel
Es beudeutet das Leben und das sehr viel.
 
10  
  Taufe
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-10
Oh Mensch, welchen Wert;
Hast du auf dieser Welt.
Die Taufe besagt;
Die Unendlichkeit herausragt.
Ein Gottes Geschenk;
Das ewige Leben sich lenkt.
Die Gemeinschaft in der Zeit.
Überbringt uns die Göttlichkeit.
In der Taufe es sich zeigt.
Bis dass der Tod sich neigt.
Zeigt sich die Ewigkeit.
Mit einem Stück Menschlichkeit.
Es vermittelt sich die Ähnlichkeit.
In der Taufe kommt die Stetigkeit.
  Bereit zur Gemeinsamkeit.
11 Samstag
  Titel
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-11
Valentins-Tag ist am 14. Februar 2006 - darum:
.   Eine gedachte Blume überreich ich dir.
.   Eine sinnlich gedachte Blüte.
.   Auf weissen Schreibmaschinen Papier.
.   Überbringt dir des Lebens Güte.
 
12 Sonntag
  Nachspeise Abwasch
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-12
Zur Feier des Tages
gibts was für den Magen
Ich dachte an Bagett
Schmackhaft, schlank und nett.
Dazu gibts ein Gläschen Wasser.
Da wird die Speise etwas nasser.
Und als Nachspeise ach wie fein.
Lad ich euch zum Abwasch ein.
13
  Frühling und Aufkeimen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-13
Wenn zart spriesst das erste Schneeglöckchen.
Wärmende Sonnenstrahlen das Erdreich verzückt.
Vorbei der sanfte Fall des Schneeflöckchen
Die erste Schneerose die Wiese schmückt.
Zwitschernd die Vögel singen ihr Lied.
Die Blätter sich an Bäumen hängen.
Wenn sanftes Grün die Wiese belegt.
Sowie im Tale und auf Berghängen.
Wenn sanft die Seele unser Herz berührt.
Aufs Neue die Liebe spürt ich bin da
Die Natur das Aufkeimen wieder spürt.
Ja dann, ist der Frühling wieder da.
14
  Sternstaub und das Wesentliche
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-14
Sprich mit mir lass uns unterhalten.
Lass uns die Worte neu entfalten.
Schweigen kann den Ausdruck brechen.
Lass einfach deine Augen sprechen.
Mit Tanzen schwinge dein Bein.
Spreng die Fesseln, dann bist du nicht allein.
Lass uns Lachen gemeinsam.
Dann bist du nicht einsam.
Die Tatsache ist manchmal wie ein Traum.
Weinen löst den seelischen Krampf
Das Wesentliche zeigt uns den begrenzten Raum.
Es bleibt der tägliche Lebens-Kampf
Fühlen und die Verlockung spüren.
Vertrauen lässt die Seele heilen.
Sich in der Sehnsucht verlieren.
Unter Sternestaub verweilen
Lass im Winde flattern deine Locken.
Das Leben hat uns an sich gebunden.
Sing mit mir und fröhlich frohlocken.
Bis die Traurigkeit ist verschwunden.
15
  Firmung
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-15
Wie ist der Mensch stark.
Wie meistert er sein Leben.
Verzaubert im Dasein’s-Park
Will er immer Acht geben.
Übernimmt Verantwortung.
Mit seinem Wissen und Gespür.
Es umfasst die Gestaltung.
Für das Dagegen und dem Dafür.
Er wird dir beistehen.
Er gibt dir den besten Lebenssaft.
Wird mit dir weitergehen.
Zeigt dir Werte und Lebenskraft.
16
  Harfenklang
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-16
Ich ward da eingeladen.
Zu Uta's Harfen-Konzert.
Die Saiten zart anschlagen.
Feenhaft hat's sich angehört.
Rhythmisch laut.
Abwechslungsweise.
Resonanz uns aufbaut.
Die musikalische Reise.
Willst du das erwägen.
Sich in den Traum verlieren.
Musisch sich anregen.
Mit Freude applaudieren.
17
  Geühle und Hoffen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-17
Mit Gefühlen spüren
Das Leben in sich aufnehmen.
Mit den Kämpfen gewinnen.
Das Leben kannst du wählen.
Mit Chancen arbeiten.
Das Leben als Ermunterung.
Mit Hoffen Wünsche erfüllen.
Das Leben bleibt Herausforderung.
18 Samstag
  Luftballon der Liebenden
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-18
Nur ein kleiner Lufballon
Zeigt dir den Weg von Liebe und Glück.
Dass die Liebe in dir wohnt.
Geh auf den Weg nach vorne, nicht zurück.
19 Sonntag
  Titel
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-19
Schau mal nach links
Schau mal nach rechts.
Ja wirklich, dein Lächeln das ist echt.
Schau mal nach unten
Schau mal nach oben
Siehst du die Sternlein funkeln
In die Hände klatschen.
20
  Welt-Geschichten-Tag mit dem Mond
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-20
Immer wenn es dunkel wird.
Zieht er am Himmelszelt entlang.
Des Nachts wird er zum guten Hirt.
Der Mond zeigt sich mit Sonnenzwang.
Sie hilft und schickt ihr grelles Licht.
Der Mond versucht sich zu verstecken.
Das gelingt ihm oft leider nicht.
Mal ist er voll oder gar nicht zu sehen.
Frau Luna die Mondgöttin ist bekannt.
Phoebe für Göttin die Jagd und des Mondes steht
Selene und Artemis bei den Griechen benannt
Der Mond ein terrestrischer Planet.
 
Halo der Hof um den Mond herum.
Grundstücke gibt es schon da oben.
Der Mondkalender sagt uns das warum.
Sei stolz du Mond, wir wollen dich loben.
 
21
  Tupper bereit
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-21
Ich bin bereit
Zur Tupper-Zeit
Kunden besuchen
Gastgeberin buchen
Will Tupperfreunde bedienen
Die Gäste mit einbeziehen
Einleger zeigen
Angebote preisen.
Mit Ware von Tupper
Zum Ansehen und Schnupern
Für die Gäste die Schnellen
Sonderangebote bestellen.
Das Tupperwissen weitergen
Für Schlaue mit vorwärtsstreben
Die Linie die Klaren
Zeigt uns die Tupperware
Wettbewerbe mit Sinnen
Sind stets zu gewinnen
 
Gerührt, geschüttelt und gelacht.
Weil Tupperware Freude macht.
22
  Erinnerung mit Klang
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006+B465-03-22
Der Pinsel wird von der Hand geführt
Mit dem eigenen Farbenrausch.
Umschmeichelt bin ich gerührt.
Sehe den Klang im hohen Bausch.
Ich halte die Erinnerung fest.
Mit den Farben im verzauberten Klang.
Ergibt es ein eigenes Bild zum Fest.
Der Liebe ergebenen Sang.
Die Leinwand will ich bemalen.
Mit Farben die vom Herzen Kommen.
Darf das Leben mit vertrauten Tagen bezahlen.
Welch jubilierendes Summen.
23
  Uwald der Sinne
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-23
Unterm Himmelszelt liegen im grünen Gras.
Die Sternschnuppen zählen und Wünsche haben.
Beobachten in der Ferne die Zebras.
Sich an der Natur Früchte laben.
Mit den Lianen schwingen
Die Trommeln aus der Ferne lauschen
Trommelschläge und fröhliches Singen.
Mit Trance sich voll berauschen.
Dem Urwald sein flüstern einatmen.
Bestaunen der Bäume Archtektur.
Ohne nachzudenken, nur in sich aufnehmen.
Sich loslassen in der unberührten Natur
 
24
  Welt der Sinne
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-24
Ich moechte im Ozean schwimmen
Wie die Fische mit sanften Bewegungen
Den Vögel lauschen ihrer Stimmen.
Erhalten der Liebe Belohnungen
Will einatmen der Blumen suesser Düfte
In die Welt der Sinne einreisen.
Will fliegen in hohen Lüften
Wie ein Adler dort oben kreisen.
Eiskaltes Wasser lässt mich erzittern.
Ein Sprung hinein gibt Gänsehaut.
Über Glatteis mit Freude schlittern.
Streicheln, über meine eigene Haut.
Will den Geruch der Erde fühlen
Das pochende Blut, im Diagramm
Ebbe und Flut sich an Felsen umspülen
Umarmen den dicken Baumstamm
Unterm Blätterdach sitzen.
Sich keine schweren Gedanken machen.
Geborgenheit und beschützen.
Zuhören der Kinder Spielen und Lachen.
Hören der Winde rauschen.
Dem Leben das Vertrauen schenken.
Tanzen der Wolken die sich aufbauschen.
An unsere Liebenden denken.
 
25 Samstag
  Schnee die weisse Last
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-25
Wir warten und warten.
Auf den Frühlingfall.
Und sehen in den Garten.
Schnee liegt überall.
Oh diese weisse Last.
Kannst du nicht gehen..
Überdrüssig davon der Mensch dies hast.
Wir wollen Wärme und Sonne sehen.
 
26 Sonntag
  Sandmännchen wehe
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-26
Liebes Sandmännchen, wenn ich dich sehe.
Denke ich an deinen Sand.
Verstreust du ihn, oh ja, dann wehe
Wirkt die Müdigkeit, das ist bekannt.
 
 
27
  Mond und Regentropfen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-27
Bin ich der Mond.
Lass den Traum herein.
Bist du die Nacht.
Will ich bei dir sein.
Bin ich die Sonne.
Will ich um dich kreisen.
Bist du die Erde.
Willst du das Leben beweisen.
Bin ich der Regentropfen.
Will ich zu dir gelangen
Bist du der Regen.
Will ich dich auffangen.
 
28
  Cognac-Kuchen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-28
Wir sind eigentlich tagtaeglich bereit.
Nur Mama, die hat viel zu wenig Zeit.
Vater denkt an Mehl und Eier.
Heut backt Papa zur tollen Feier.
Cognac-Kuchen wird er genannt.
Ist wohlweislich unter Männer bekannt.
Mit dem Zutaten sollte man nicht sparen.
Gute Qualität heisst das Verfahren.
Als Cognac nehme die höchste Qualität.
Zum Probieren ist es nie zu spät.
Hat er  sich davon überzeugt.
Papa sich über das Rezept beugt.
Die trockene Lektüre wird durchleuchtet.
Durch ein Glas edlen Cognac befeuchtet.
Man nehme je eine Tasse Wasser und Butter
Mixe dazu vier Eier und  braunen Zucker.
Nach dieser Anstrengung schaltet er den Mixer ein.
Hält den Stab verkehrt tief in den Teig hinein.
Des weiteren benötigt Papa dringenst Cognac-Saft.
Denn der gibt die nötige Konsistenz und Kraft.
Nun mixt Papa den Schalter aus.
Macht zwei Eidottern von Eiern das Garaus.
Hat der Cognac wirklich die schmackhafte Norm
Trinkt Papa noch ein Glas, ist stolz auf seine Form
Die getrockneten Früchte in Cognac getränkt.
Duchziehen den Teig fehement.
Die Früchte spielen mit dem Teig verstecken.
Die Handvoll Haselnüsse bleiben im Trixer stecken.
 
Die Konstenz wird vom Papa erneut überprüft.
Hixx, der Cognac-Teig sich lustvoll rührt.
Ein Spritzer Zitrone verfehlte sein Ziel.
Das Salz benötigt er sparsam, also zu viel.
Mit dem Schraubenzieher rührte um den Teig.
Dann abwischen, damit dieser am Hemd hängenbleibt.
Mal überprüfen den Cognac-Geschmack.
Stäubt Mehl hinein vom grossen Pack.
Erneut schmeisst er die Zitrone in den Mixer.
Die Nüsse ausdruecken mit einem Hixxer.
Kontrolliere den Zucker, schmeisst die Tasse dazu.
Was auch immer, Papa gibt keine Ruh.
Hat er den Magen mit Cognac ersoffen.
Hat die Zitrone die Fensterscheibe getroffen.
Nun fettet Papa den Ofen mit Butter ein.
Und dreht ihn um 360 Grad ganz allein.
Hat er sein Werk mit bravour vollendet.
Darf Papa sich dem Schlafzimmer zuwenden.
Vorher schmiss er die Rührschüssel aus dem Fenster.
Stäubt sich Mehl über und sieht überall Gespenster.
Mit den Schuhen tritt er die Eierschalen platt.
Schmiert Schokolade ins Haar, glänzend und matt.
Legt sich ins Bett, lässt jedoch die Schuhe an.
Den Morgen beginn mit frischem Tagesdrang.
Den restlichen, abgestandenen Cognac austrinken.
Draussen dem Vogel mal kurz zuwinken.
Pfeif auf den Mixer und tute auf den Kuchen.
Morgen will uns die Verwandschaft besuchen.
29
  Katzenkäfig
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-29
Der Käfig ist zum Ausgehen Bereit.
Den brauch ich um ihn einzufangen.
Für meine Kater ist das Schreckens-Zeit.
Nur mit Geduld kann es gelingen.
Nimm ich den Käfig in die Hand.
Ist mein Kater blitzschnell verschwunden.
Denkt nur an Spritze und Verband.
Beim Doktor wird er nur geschunden.
Doch wenn ich den Käfig in das Auto stelle.
Weiss er, dass es auf Reise geht.
Dann schnurrt er mit weicher Welle.
Dass im Käfig sich die Gemütlichkeit bewegt.
 
30
  Passage der Blase
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-30
Oh grausige Mond-Gelichter.
Willst uns Schrecken geben.
Hirngespinster trauriger Dichter.
Die Gedanken sich ins Grauen bewegen.
Lange Schatten durchziehen die Nacht.
Tief gebückt rennt er durch die Passage.
Wann hat er wohl das letzte Mal gelacht.
Er hat nur einen Gedanken, es drückt die Blase.
 
30
  Titel
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-30
Auf dem Dorfe ist es leisel.
Ich geh auf meines Traumes Reise.
Da höre ich gerappel.
Dazu Geschnatter und Gebabbel.
Die Störenfriede stehen weiterhin im Kreise.
 
 
Streit bricht aus mit Gezeter.
Wer hat Recht zum Thema Wetter.
 
31
  Tippe Tappe Menschenherz
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-03-31
Tippe Tappe
Tippe Tappe
hör ich den Regen
in die Pfütze tacken.
Denn im Frühjahr weicht der Schnee.
Endlich wächst der erste Klee.
Die Natur wird wiedre wach.
Tapp, Tapp, Tapp, das Menschenherze lacht.

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