2006 -DEZEMBER von Zauberblume-Magicflower

 

DEZEMBER 2006

 

1
  Engel der Energie
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-01
Schutzengel, wie lieb ich dich hab.
Bitte gib mir die Lebensfreude zurück.
Beschütze mich bei Nacht und Tag.
Schenke mir ein Stück vom Glück.
Schutzengel, behüte mich..
Schenke mir etwas von deiner Energie
Schutzengel, beschütze mich..
Zeige mir die richtige Lebensphilosophie
Schieb weg meine Sorgen.
Schieb weg Müh’ und Plag.
Ich fühle mich unter dir Geborgen.
So dass alles gut Enden mag.
 
2  
  Engel vom Gedankenziel
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-02
Können Engel weinen?
Kennen Engel den Schmerz?
Können Engel leiden?
Haben Engel ein Herz?
Geben uns Engel den sicheren Halt?
Helfen sie uns in Notlagen?
Kennen Engel unseren Zwiespalt?
Viel zu viele Fragen.
Wieder kommt die Hoffnung ins Spiel.
Und trügt auch der glänzende Schein.
Engel bleiben unser Gedankenziel.
Wir wissen es, sie lassen uns nicht allein.
 
3  
  Engel der Unfassbarkeit
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-03
Sah ich ihn wirklich? war meine Frage.
Im Traum den Schutzengel fliegen.
Nein, ich habe keine Klage.
Ich hab nur ein kleines Anliegen.
Ich hoffe, dass du mich beschützt.
Dass Du für mich bereit bist.
Die Wahrheit uns viel nützt.
Weil das Unfassbare hat kein Gesicht.
Ich lass mir die Hoffnung nicht rauben.
Kann nur beten um deine Güte.
Ich kann nur hoffen und glauben.
Schutzengel, ich lass mich gerne behüten.
4
Engel der Unsichtbarkeit
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-04
Feenhaft streifte mich wie der Wind.
Ein Engel flammend und doch so zart.
Er legte seinen Arm geschwind.
Auf meine Seele mit Sinnesart.
Lässt mich sehen den Regenbogen.
Murmelnd in schillernden Farben
Verleitet mich zum Austausch von Dialogen.
Glättet so manche Schmerzensnarben.
Du unsichtbarer Engel mein.
Schiebe weg den Lebensschmerz.
Du bist mein täglicher Sonnenschein.
Ich lass dich gern in  mein Herz.
5  
  Engel der Stadt
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-05
Wenn wir schlafen.
Wenn wir wachen.
Wenn wir essen.
Wenn wir lachen.
Der Schutzengel  zeigt uns den Weg.
Trotzdem mit dem Puls der Zeit gehen.
Gib uns den sicheren Steg.
Dann haben wir Freude am Leben.
Engel dieser Stadt, lass uns lachen.
Lass uns die Herzlichkeit erleben.
Lass uns schlafen, essen, wachen.
Damit wir niemals müssen aufgeben.
 
6  
  Engel vom Nikolaus
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-06
Es war einmal vor langer Zeit.
Kurz vor dem Weihnachtsfest.
In der Werkstatt lag ein Zettel bereit.
Den fand der Nikolaus besonders nett.
Ich mag die Engel ach so gern.
Ich sags einfach mal so rundheraus.
Weil, sie sind immer so weit weg und fern.
Schick doch einen Engel zu mir ins Haus.
In der Werkstattecke lag Goldpapier.
In Reihen gefaltet mit goldenem Glanz.
Die Weihnachtselfen halfen hier.
Der Rock wurde viel zu lang.
 
Die Elfen legten es beiseite.
Der Nikolaus sah nicht die Mängel.
Er betrachtete es mit Scihtweite.
Er nannte es Rauschgoldengel.
Der Nikolaus kam zum Weihnachtsraum.
Geschenke lagen auf jedem Sitze.
Dann sah er den Weihnachtsbaum.
Der Rauschgoldengel kam auf die Baumspitze.
Er liess das Glöcklein zart erklingen.
Unsichtbar beobachtete er das Geschehen.
Das Kind jubelte mit klarer Stimme.
Lieber Engel, ich kann dich gut verstehen.
 
7  
  Engel der Gerechtigkeit
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-07
Wir hoffen auf Gerechtigkeit.
Ermitteln sie jeden Tag.
Leben mit Entschiedenheit
Eine Forderung die jeden plagt.
Engel der Gerechtigkeit.
Du hältst unser Herz so sacht.
Zeig uns deine Barmherzigkeit.
Wir hoffen auf dich bei Tag und Nacht.
Hilf uns unsere Seele zu heilen.
Mit Sehnsucht und Glückseligkeit
Lass uns nicht alleine entscheiden.
Danke, du Engel der Gerechtigkeit.
 
8  
  Engel der quälenden Nacht
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-08
Wir suchen die Ruhe bei Dunkelheit.
Sehnen uns nach dem Frieden.
Habe Tränen der Einsamkeit.
Der Schmerz will immer wieder siegen.
Unsere Seele erhält Narben.
Das Gemüt eine kratzende Mühle
Zu viele verlorene Seufzer darben.
Unser Herz empfindet gemischte Gefühle.
Der Schmerz zeigt seine Macht.
Lässt sich nicht ausstreichen.
Darum Engel der quälenden Nacht.
Lass die Schmerzen weichen.
 
9  
  Engel der Beruhigung
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-09
Entzückender Engel du schwebst.
Durch unendliche Zeit und Raum.
Wenn du deine Flügel erhebst.
Ist dein Ziel der Menschen Traum.
Engel behüten uns vor Sorgen.
Wenn Tränen laufen über Wangen.
Wenn ihre Hände verborgen.
Unser argloses Leben umfangen.
Entzückender Engel der Beruhigung.
Führe uns aus der Dunkelheit.
Gibt uns Halt und Festigung.
Auf dem Weg zur Beharrlichkeit
 
10
Engel der Tanzenden
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-10
Die kreative Spähre zeigt geschwind.
Die Kraft der Engel mit langen Haaren.
Durch den  Tanz mit dem Wind.
Es lässt das Herz erstrahlen.
Sonnenlicht durchflutet den Tanz.
Tanzen mit einer Leichtigkeit
Beschützt von der Engelsschar.
Springen mit Heiterkeit
Singen
Lachen
Springen
Engel die vor Freude tanzen
11
  Engel der erfrischenden Dienstbarkeit
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-11
In der Unruhe des Alltags verlieren
Zu hastige Kontakte pflegen.
Lassen uns von der Außenwelt verführen,
In der Aufregung suchen wir rastlose Wege.
In der Stille hoffen, dass die Engel die Zügel ergreifen,
Um die Verbindung zum göttlichen Kern zu entfalten
Wir gönnen uns die Ruhe der stillen Zeiten.
Damit wir behebende Heilung in uns erfahren
Engel der erfrischenden Dienstbarkeit
Ich will die Leistung in mir neu entdecken.
Gib mir neue lebendige Entschlossenheit
Mit neuer Kraft kann ich die Welt neu entdecken.
12
  Engel der Rose
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-12
Lass die Lichter fließen.
Tauch ein in die Engelswelt
Den Duft der Rosen genießen
Weil es uns hier gefällt.
Graziöse Knospe öffnet sich.
Rosenblätter sich entfalten.
Den Duft einatmen, behaglich.
Lass dich nicht aufhalten.
Engel der blumigen Rose
Riechen wir den Rosenduft.
Erkennen wir auch das Atemlose.
Weil es den Wohlgeruch hervorruft.
13
Vorwort:
Heute ist der Todestag meines Vaters.
Darum möchte ich allen Verstorbenen gedenken
die während der Weihnachtszeit von uns gegangen sind.
Es gibt nicht nur erfreuliches im Leben.
Wir wollen während der Weihnachtszeit
nachdenklich werden.
In uns gehen.
Wir wünschen alle, dass sie ihre Krankheit
mit ihrem Schutzengel überwinden.
Damit sie das Weihnachtsfest, das Christfest
mit erleben können.
13
  Engel des Todes
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-13
Engel des Todes, sing mich in den Schlaf.
Hab nur eine Bitte, bleib heute Nacht.
Der Schmerz mich furchtbar traf.
Hüllt mich ein mit trüber Ohnmacht.
Die Krankheit legte mich danieder
Der Tod steht vor der Tür bereit.
Ich höre der Engel traurige Lieder.
Klagegesänge der Sinnlosigkeit.
Die letzte Stunde wird kommen.
Schutzengel lass mich nicht allein.
Bin ich vom Lichterschein benommen.
Verlasse ich das Erdendasein.
http://www.beepworld.de/members58/engel-zauberblume/engel-wissen.htm
14
  Engel der Sicherheit
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-14
Willst Jemanden folgen, so denke daran.
Nur dein Schutzengel kann dich richtig führen.
Gehst du mit großen Schritten voran.
Lass dich nicht vom Falschen verführen.
Vermittler zwischen Himmel und Erde.
Sind die Schutzengel der Sicherheit
Sie helfen uns über schwere Hürden.
Bestärken uns mit großer Festigkeit.
Heilung ist ein besonderes Geschenk
Der Engel hilft uns ohne zu Wanken.
Wir können das Vertrauen annehmen.
Wir können es nicht machen, wir können nur Danken.
15
  Engel der Geburt
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-15
Ist ein Baby geboren.
Begrüßen die Engel das neue Leben.
Übergeben ihm Kraft und Wonne.
Für das Herz die strahlende Sonne.
 
Die Engel heißen die Seelen
Willkommen auf dieser Welt
Übertragen ihnen Vertrauen.
Können darauf bauen.
Die Engel beschützten die Seelen.
Durch die Kraft der Liebe.
Ein neues Leben beginnt.
Dem Kindlein das Gute gelingt.
16
 
Engel des Glauben
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-16
Wir haben die Vorstellungskraft
Können mal überschäumen.
Dein Glaube ist dein Herz.
Wenn wir von Engel träumen.
 
Engel bewegen sich mit Elan.
Zwischen zwei Welten allein.
Der Glaube zeigt es an
Engel lassen uns nicht allein.
Engel beschützen Dich.
Sie leuchten wie Kerzen.
Halte einfach mal still.
Du siehst sie mit deinem Herzen.
17
  Engel mit Schwingen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-18
Ist die lange Nacht vorbei.
Lassen wir die Sonne herein.
Wandern die Sterne Stück für Stück.
Mit dem Mond ins Weltall zurück.
Die Engelschar sie flüstert leise
Immer eine zarte Weise.
Sie verdrängen unsere Sorgen.
So fühlen wir uns geborgen.
Die Engel fliegen immerdar
Durch Zeit und Winkel wunderbar.
Breiten ihre Schwingen aus.
Beschützen unserer Heim und Haus.
 
18
  Engel der Ewigkeit
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-18
Das Unbekannte hält sich parat.
Wir können es nicht begreifen.
Wir wissen es nicht.
Wird es unentdeckt bleiben?
Anonyme Dimension
Zauberhafte Menschheit
Großes Fragezeichen
Weg der Zeitlosigkeit
Es führt durch das ewige Tor.
Das wir erst sehr spät erkennen.
Die Ewigkeit hat einen Faktor
Den wir nicht berechnen können.
19
  Engel des Gesang's
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-19
Hast du die Engel gehört
Wie sie singen
Ihre Stimmen klingen.
Dass es uns betört.
 
Hörst du wie es schallt.
Im Mondlicht leise
Eine zarte Weise
Das Echo erhallt.
Hörst du den Klang
Klar und rein
So soll es sein.
Der Engel Gesang
20
  Engel des Lachen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-20
Zarte Gestalt im weißen Gewand.
Sie wollen Jubeln und Singen.
Engel haben den schützenden Verstand.
Lasst uns Lachen und Springen.
Mit dem Kosmos verbunden.
Gewaltige geflügelte Engelswesen.
Als Fürbitter und Mittler befunden
Engel des Lachen du bringst den Frieden.
Wer die Engel lachen hört und wie sie singen.
Der weiss wie der Wolken Himmel schmecken.
Der fühlt die Seele schwingen.
Kann die Welt mit anderen Augen entdecken..
21
  Engel der Tiere
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-21
Dunkel war es und düster im Wald.
Engel der Tiere bringen den hellen Schein.
Wenn das Echo zart erschallt.
Fühlt sich keines allein.
Am Heilig Abend ist es so bestimmt.
Können Kinder Tiere sprechen hören.
Der Engel hilft dir liebes Kind.
Darauf kannst du schwören.
Viele Tieren eilen zu der Krippe.
Wollen das Kindlein sehen im Stroh.
Verbunden damit ist nur eine Bitte.
Engel der Tiere mach sie alle  froh
22 Engel der Erwartung
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-22
 
Adventszeit für die Kleinen
Besinnliche Weihnachts-Zeit.
Bewegende Tage im Reinen.
Ein Schutzengel ist immer bereit.
Kinderherzen schwingen.
Sie lauschen an jedem Ort.
Lachen und singen.
Warten auf das Zauberwort.
Ihre Vorfreude ist bewegend.
Es hilft ihnen der Engel Klang.
Engel der Erwartung mit dem Segen.
Schwingt ihre Herz ganz zart.
23
  Engel der Freundschaft
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-23
Auf Freunde kann man bauen.
Es ist schön sie zu sehn.
Sie schenken Vertrauen.
Darum sage ich Danke schön.
Sie stehen uns zur Seit’
Geben uns Halt bei Trauer
Bei Sonne und Regen sind sie bereit.
Auf Freunde kann man bauen
Scheue Lobeshymne erschalle.
Gib uns für die Harmonie deinen Segen.
Engel der Freundschaft beschütze alle
Sei unser Begleiter auf allen Wegen
 
24 Die Weihnachtsgeschichte in Reimform
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-24
Es begab sich aber zu der Zeit,
Die Welt sollte geschätzt werden.
Kaiser Augustus stellte das Gebot bereit.
Die allererste Schätzung auf Erden.
 
Als Kyrenius Landpfleger in Syrien war.
Und jedermann ging in die Stadt.
Damit die Schätzung richtig war und klar.
Es waren derer viele Menschen, nicht zu knapp.
 
Josef aus Galiläa, machte sich auf
In der Stadt Nazareth war er zu Haus.
  In das jüdische Land zur Stadt David hinauf.
Die da heisst Bethlehem, im Davids-Haus.
 
Maria, sein vertrautes Weibe.
Sie sollte bald gebären und doch begleiten.
Mit umfangreichem Leibe.
Quälten sie sich zu diesen Zeiten.
 
Sie klopften an, es öffnete sich keine Türe.
Bei einem Stall, gebar sie ihren ersten Sohn.
Bei Ochs und Esel, legte sie ihn in die Krippe.
Für Kaiser Augustus ein Hohn.
 
Die Hirten auf dem Felde.
Hüteten ihre Herden
Des Herrn Engel trat zu ihnen und sprach:
Fürchtet euch nicht, ich verkünde Freude.
 
Klarheit des Herrn leuchtete um sie.
Sie fürchteten sich sehr.
Der Heiland ist geboren.
Sie schauten ehrfürchtig umher.
 
Ihr werdet es finden, das Kindelein.
In einer Krippe im Stalle.
Es sangen himmlische Heerscharen derweil
Friede auf Erden den Menschen ein Wohlgefallen.
 
Ehre sei Gott in der Höhe und lasset uns sehn.
Die Engel fuhren gen Himmlisches Königreich.
Lasset uns gehen nach Bethlehem.
Die Liebe lässt uns leben, ganz reich.
 
Der Stern hatte ihnen den Weg gezeigt.
Das Kindlein lag auf goldenem Stroh.
An der Krippe standen Josef und Maria bereit.
Und alle waren vor Freude so froh.
 
Maria hörte die bewegten Worte.
Sie schloss sie in ihr Herz hinein.
Die Hirten priesen und lobten.
Wir wollen es umjubeln das Kindelein.
 
25
  Weihnacht-Engel der Rettung
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-25
Der Bauer besass sehr viel
Ochs, Kuh, Esel und ein Haus
Schafe sein Reichtum derer zuviel.
Die zog es in die Landschaft hinaus.
2
Die Schafherde musste gehütet werden.
Das Amt bekam der kleine Bub.
Der Jackl zeigte keine Beschwerden
Dafür war er noch viel zu jung.
3
Jackl besass einen kleinen Hund.
Der folgte ihm auf Schritt und Tritt.
Frische Schneeluft ist gesund.
Doch die Kälte Einhehrschritt.
4
Seine Bitte das Haus zu betreten.
Er wollte sich wärmen am Kaminfeuer.
Der Bauer liess ihn nicht eintreten.
Das Holz sei dafür viel zu teuer.
5
Er liess den Jungen einfach stehen.
In der bitteren Kälte Nacht.
Da sah er am Himmel einen Stern gehen.
Ein Engel leuchtete mit wahrer Pracht.
6
Wohin sich wohl der Engel  bewegt?
Jackl nahm seinen Hirtenstab.
Seine Hirtenlampe half auf dunklem Weg.
Er folgte dem Glanze ganz spontan.
7
Ohne den Jungen bleib ich nicht hier.
Bellte der Hund und folgte seinen Spuren.
Ohne dem Hund bleiben wir nicht hier.
Blökten die Schafe und folgten den Spuren.
8
Ohne die Schafe bleibe ich nicht hier.
Wieherte der Esel und folgte den Spuren.
Ohne dem  Esel bleiben wir nicht hier.
Ochs und Kuh und folgten den Spuren.
9
Plötzlich umgab alles ein tiefe Stille.
Der Bauer sass hinter dem Ofen so stumpf
Er rief nach dem Jungen im Stalle.
Nur sein Echo verhallte ganz dumpf.
10
Leer war der Stall, so bedrücklich.
Auf dem Hofe stand er verlassen.
Seine Gedanken dachten schreckliches.
Der Jackl hatte nur Spuren hinterlassen.
11
Den Schneespuren folgte der Bauer geschwind.
Schrie laut den Tieren hinterdrein.
Na warte, ich hole dich ein, mein Kind.
All die Tiere sie sind doch mein.
12
Es dauerte gar nicht lange.
Zarte Schneeflocken kamen hinzu.
Ich werde euch bestimmt einfangen.
Der Schnee aber deckte die Spuren zu.
13
Es erhob sich ein Schneesturm so stark.
Die Kälte kroch dem Bauern unter die Kleidung.
Seine Haut wurde bitter kalt und starr.
Er versank im tiefen Schnee ohne Wegweisung
14
Wohin soll ich mich wenden?
Ich erkenne nicht mehr die Orte.
Ich kann nicht mehr, wie soll das bloss Enden?
Laut rief er um Hilfe mit bittenden Worte.
15
Der Schneesturm hörte plötzlich auf.
Der Bauer blickte andächtig in die Welt.
Der Himmel zeigte sein dunkles Blau.
Ein großer Komet stand am Himmelszelt.
16
Ein Engel beschützte den Stall.
Der  mitten auf dem Felde stand.
Des Jungen  Hirtenlampe  brannte hell.
Was er wohl darinnen fand?
17
Er öffnete die Türe leise
Zuerst sah er in der Mitte.
Im Lichtscheine erblickte er Alle.
Ein Kind lag in der Krippe.
18
Der Jackl mit seinem Hund.
Dahinter Ochs, Esel und Kuh.
Sie waren wohlbehalten gesund.
Davor versammelt die Schafe mit Ruh.
19
Das Kindlein es lächelte.
Es wurde dem Bauer warm ums Herz.
Als ob es ihn erwartet hätte.
Er  wurde gerettet vor dem Schmerz.
20
Er kniete vor dem Jesuskind.
Vor der Krippe neben dem Jungen.
Seine Lippen bebten geschwind.
Mit Gebeten und Anpreisungen.
21
Am anderen Morgen nach dem Schlafe.
Ging's wieder zurück, der Jackl, der Hund.
Dahinter Ochs, Esel, Kuh und Schafe.
Sie wanderten wieder nach drunt’.
22
Sie erreichten den Hof im Morgenschein.
Der kalte Boden mit Schnee bedeckt.
Kommt herein, ich lade euch alle ein.
Ich habe für euch den Tisch gedeckt.
23
Ich hab genug Holz sprach der Bauer.
Dem Jackl seine Augen leuchteten hell.
Vorbei die klaffende Kältemauer.
Wärme für den Bauern und seinem Gesell.
24
Gemeinsamkeit fördert die Liebe.
Nicht nur zum Weihnachtsfeste.
Engel der Rettung gib uns Frieden.
Wir sind auf der Welt nur Gäste

29
  Das flackernde Kerzenlicht
oder – Engel der Kerzen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-29
1
Ich habe mich entzündet.
Schaut in mein Licht hinein.
Welch ein Jubel welch ein Singen.
Die Helligkeit ladet alle ein.
2
Macht eure Herzen damit warm.
Mit meinem flackernden Kerzenlicht.
Ich freue mich, weil ich brennen darf.
Sinnlos ist nur das traurige Nichts.
3
Läge ich in einem Karton.
Wäre ich nutzlos und allein.
Erklingt aber ein Ton.
  Setze ich meine Kräfte ein.
4
Engel der Kerzen wir warten darauf.
Gib uns deinen Segen im Kerzenlicht.
Die Kerze träumt und ist dabei wohlauf.
Je länger ich brenne, desto kürzer werde ich.
5
Ich weiss, sprach die Kerze weiter.
Es gibt keine andere Möglichkeit.
Wenn ich brenne, sind die Menschen heiter.
Somit gibt es keine Sinnlosigkeit.
6
Mein eigenes Ende führe ich herbei.
Ich finde es schöner was herzugeben.
Als kalt zu bleiben, das zeigt keinerlei.
Nur düsteres, dunkles Karton-Leben.
7
Es ist wie mit der Menschheit Seele.
Entweder ziehen sie sich zurück.
Bleiben für sich, wenn sie die Kälte wählen.
Dabei bringt uns die Wärme das Glück.
8
Liebe hat seinen eigenen Sinn.
Dafür müsst ihr täglich ein Opfer bringen.
Schenken heisst, es ist ein Gewinn.
Mit Herzlichkeit, Lachen und singen.
9
Kommt die Traurigkeit mit Schmerzen.
Lass dich trösten von der Wärme Licht.
Es strahlt die Liebe in alle Herzen.
Je mehr du es zeigst, ergibt sich die klare Sicht.
10
Wer sich verschenkt, wird reicher werden.
Wer andere froh macht wird selbst froh.
Wenn mein Kerzen-Docht brennt auf Erden.
Zeige ich euch den Mut und ihr macht es ebenso.
30
  Engel der Zeit
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-30
Berührung der Allmählichkeit.
Eindringendliche Berechnerei
Vor uns liegt so viel Zeit.
Der Kalender hilft uns dabei
2
Wir können uns nicht beklagen.
Jedes Jahr wir bekunden.
Mit Hunderte von Tagen.
Tausende von Stunden.
3
Nimm dir Zeit und bedenk.
Woher kommen Sekunden und Minuten.
Wir werden von Gott reich beschenkt.
Lass dich von der Zeit durchfluten.
4
Warum sagen wir das Gegenteil?
Die Zeit ist viel zu knapp.
Ich habe viel zu wenig Zeit.
Hast du dich dabei ertappt?
5
Keine Zeit mehr für Gott.
Der uns dieses Geschenk macht.
Wir verplempern die Zeit zu flott.
Habt ihr das schon bedacht?
6
Eines Tages sprach der Engel der Zeit.
Die Menschen haben keine Ruhe mehr.
Ihr Wille glänzt durch Abwesenheit.
Sie jagen der Zeit hinterher.
7
Sie wissen um das Fehlen.
Hat der Schmerz sie bedacht.
Denken sie an das Flehen.
Haben sie Zeit für die Gebet-Andacht.
8
Der Engel der Zeit erkannte den Fall.
Der Wille ruhte in des Menschen Aussagen.
Die Zeit war wie ein knapper Aufprall.
Um zu beten und danksagen.
9
Der Himmlische Rat kam zur Einlenkung
Bestrafung ist nicht die Lösung.
Hektisches Leben zeigt seine Wirkung.
Besser wäre die Erlösung.
10
Der Engel der Zeit hatte einen Vorschlag zu machen.
Gott sollte den Tagesablauf verlängern.
Die fünfundzwanzigste Stunde aufmachen
Vielleicht könnten das die Menschen verändern.
11
Im Himmel herrschte große Freude.
So ist Gott, er hat für seine Geschöpfe Verständnis.
Die Menschheit dachte an das Verwaltungsgebäude.
Dankten zuerst für das Zugeständnis.
12
Ehrfürchtig wurde die Gottes-Stunde.
Durch die Kirche freigegeben.
Die Anpassung war die nächste Runde.
Viele sahen es an als Segen.
13
Im Himmel folgte die Ernüchterung.
Wider aller Erwartung kamen nicht mehr Gebete an.
Das Geschenk war keine Erleichterung.
Was fing die Menschheit nur damit an.
14
Sie diskutierten über den Sinn vom Herrgott.
Sie dachten an Umstellung und deren Kosten.
Sie fielen zu schnell zurück in den alten Trott.
Die Menschheit betrachtete es als Zeit-Posten.
15
Die geschenkte Zeit wurde anders verwendet.
Das Gebet wurde nach hinten geschoben.
Weiterhin wurde die gewonnene Zeit verschwendet.
Der Engel wurde ganz traurig da oben.
16
Die Kirche gab sah darin eine neue Anleitung.
Jeder zeigte einen anderen Grund.
Ein Baustein der Gewissens-Entscheidung.
Das Gebet bekam nicht die gewonnene Stund.
17
Es waren die gleichen wie immer.
Die sich für das Gebet die Zeit nahmen.
Ob in der Natur oder im kleinen Zimmer.
Die Liebenden gehörten zu den Aufmerksamen.
18
Engel der Zeit du hast es geschafft.
Die Erinnerung daran wurde gelöscht.
Mit Gottes Hilfe hast du die Stunde wieder abgeschafft.
So geschah es, das Problem wurde gelöst.
19
Denke täglich an deine Zeit.
Teile sie mit Bedacht ein.
Sei zu einem täglichen Gebet bereit.
Auch eine Ruhepause sollte sein.
20
Engel der Zeit nicht nur ich sage danke.
Danke für die Stunden.
Nimm die Zeit ohne Hintergedanken.
Dann hast du die richtige Zeit gefunden.
31
  Neujahrswünsche in 2006 für 2007
Engel mit dem Glücksstern
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-31
Der Glückstern hat dich gefunden.
Er legte einen Pfeil für die neue Zeit.
Vergangenheit sind die letzten Stunden.
Die Zukunft liegt vor uns bereit.
Mit Gottes Hilfe und Gnade.
Solange wir Atem holen.
Erwarten wir erfischende Tage.
Mit Frieden und Wohlwollen.
Engel mit dem Glücksstern
In Zukunft beschützte uns und lass uns nicht allein.
Halte Sorgen und Nöte von uns fern.
So begeben wir uns ins neue Jahr hinein.
1 Engel der Energie
2 Engel vom Gedankenziel
3 Engel der Unfassbarkeit
4 Engel der Unsichtbarkeit Teil 2
5 Engel der Stadt
6 Engel vom Nikolaus
7 Engel der Gerechtigkeit
8 Engel der quälenden Nacht
9 Engel der Beruhigung
10 Engel der Tanzenden
11 Engel der erfrischenden Dienstbarkeit
12 Engel der Rose
13 Engel des Todes
14 Engel der Sicherheit
15 Engel der Geburt
16 Engel des Glauben
17 Engel mit Schwingen
18 Engel der Ewigkeit
19 Engel des Gesang's
20 Engel des Lachen
21 Engel der Tiere
22 Engel der Erwartung
23 Engel der Freundschaft
24 Die Weihnachtsgeschichte in Reimform
25 Weihnacht-Engel der Rettung
26
27
28
29 Engel der Kerzen
30 Engel der Zeit
31 Engel mit dem Glücksstern
So ein Schutzengel hat es nicht leicht
Engelchen mit dem verstauchten Flügel
1 WWW Engelchen Seiten ohne Grenzen
2 Rauschgoldengel
2  Engel der Unsichtbarkeit-Teil1
2 Engel der Frage
16 Schutzengel Geschichte
18 Engelchen bekommt Urkunde
30 Rufe deinen Engel an.
4 Engel gesucht
28 Schutzengel uns bewacht.

 

Engel-Adventskalender 2006

 

          

                       

          
   

 

 

 
 

 

 

 

 

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  30.12.2006 Zeit      31.12.2006 Silvester

  
 

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mit Miss Zauberblume

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